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Stadionsprecher Tim Thoelke im Studio bei den Rückfallziehern
Veröffentlicht am 23.04.2026 / 14:49
Meigl und Guido haben sich Verstärkung ins Aufnahmestudio geholt, die gute Stube am Peterssteinweg vorher gut durchgelüftet und mit ätherischen Ölen auf Vordermann gebracht. Alsdann war das Podcast-Feld für den wie immer aus dem Ei gepellten und nach großer weiter Welt duftenden Stargast Tim Thoelke bereitet, ging es losgelöst von irdischen Problemen zur Sache.
Tausendsassa TT erzählt weltexklusiv über sein Erstlingswerk als RB-Stadionsprecher beim 3:2-Triumph im DFB-Pokal über den VfL Wolfsburg anno 2011, nimmt die Rückfallzieher-Fans mit auf seine seit 15 Jahren währende Reise mit den Roten Bullen, die nach Thoelkes Überzeugung Mitte Mai den erfreulichen Zwischenstopp Champions-League-Platz einlegen wird. Der Moderator, Comedian, Musik-Liebhaber und Anzugträger (seit Geburt) sagt einen 3:0-Heimsieg gegen Union Berlin voraus.
Das legendäre rote Ur-Sakko lebt noch, wird an heißen Tagen aufgebügelt. Zwei weitere rote Sakkos werden an kühleren bzw. kalten Tagen ausgepackt. TT lüftet auch das Geheimnis, was sich ein Stadionsprecher während des Spiels erlauben darf und was nicht. „Die Kommentierung von Schiedsrichter-Entscheidungen gehört nicht zu meinen Aufgaben - aber das ist ja hoffentlich selbsterklärend.“
Weitere Themen der prominent unterstützten Rückfallzieher: Das mögliche Triple der Über-Bayern, die wachsenden Begehrlichkeiten in Sachen Anarcho-Dribbler Yan Diomande sowie die kruden Gerüchte um den vermeintlich wackelnden Trainer-Schemel von RB-Coach Ole Werner. Tim und Old-Schäfer können sich beim besten/schlechtesten Willen nicht vorstellen, dass die Großkopferten vom Cottaweg Luft an Werner lassen und z.B. einen sündteuren Xabi Alonso installieren werden. Tim schätzt Werner über alle Maßen, Werner gibt das Kompliment zurück, gibt allerdings zu bedenken, dass er vom dynamischen Fahrradfahrer TT unlängst beinahe angefahren worden sei.
Präsentiert werden die über den Tellerrand illernden Rückfallzieher von Rewe Härzschel, dem - nomen est omen - Supermarkt im Herzen der Stadt. Der Ex-Sport-Manager und glänzend vernetzte Tausendsassa Matthias Härzschel hat das frühere Karstadt-Kaufhaus auf 1700 Quadratmetern mit Leben gefüllt, lässt keine kulinarischen Wünsche offen, bietet zudem ein geräumiges Parkhaus und einen Abholservice. Härzschel sagt, dass RB 2:0
gegen Union gewinnt.
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