Der Podcast über Fußball, Leipzig, Gott und die Welt
Veröffentlicht am 15.01.2026 / 14:46
Im LVZ-Aufnahmestudio am Peterssteinweg herrscht drangvolle Enge, geht es beim Podcast-Treffen dreier raumfüllender Giganten zu, wie oben und untenrum im Haifischbecken Bundesliga. Rückfallzieher-Freund und - Unterstützer Toni Göpel, blutjunge 45, bereichert die Altherren-Combo Meigl Hoffmann (geschätzte 89) und Jopi Schäfer (knappe 107), glänzt mit Expertise, Ein- und Ausblicken, eiert nicht rum, nimmt die Harmoniesucht von Meigl & Guido volley, packt die Badekappe ein und die Ellenbogen aus.
Das 2:0 gegen Freiburg vom Mittwoch, Herr Göpel? „In der ersten Halbzeit fehlte offensiv alles, was es braucht, um eine 10-er Abwehrkette zu verwirren, dann hat Willi (Orban) den Zug aufs Gleis gesetzt!“ RB und die Champions League? „Das wird härter als hart, entscheidet sich erst ganz am Ende“, sagt der Kumpel des New Yorker Schweden Emil Forsberg, RB-Stammgast und Taktik-Guru, der einst selbst in Liebertwolkwitz und Stötteritz als lautstarker Mittelstürmer und Luca-Toni-Double gegen den Ball getreten hat. Und Göpel nennt diesen Faktor auf dem Weg nach Europa: „Xaver Schlager muss jeden An – und Abpfiff auf dem Platz erleben. Er ist einer der besten Sechser in Europa, hat Kraft, Mut, Übersicht, geht zur Sache, kann richtig kicken, spielt nicht 95 Mal quer oder nach hinten. Was soll der bei Juve? Hier in Leipzig sind die Nudeln al dente, Xaver muss bleiben!“ Meigl fragt mit Blick auf Sonnabend schüchtern beim selbstgewissen Star-Gast, der nicht Tür an Tür mit Alice, aber mit Willi O. lebt, an, ob man den Bayern die Krachtledernen mit Seiteneingriff ausziehen könne und wer federführend am Hosenbund zerren müsse. Göpel: „Peter Gulacsi hält ein paar Unhaltbare, Willi fegt hinten mit seinem stählernen ungarisch-pfälzischen Besen, Xaver sortiert die Mittelfeld-Zentrale, Yan Diomande, Assan Ouedraogo, Antonio Nusa und Romulo machen jede Abwehr der Welt wuschig. So kann´s klappen mit Punkten gegen die Bayern.“ Guido schweigt sehr lang und biegt dann mit einem sehr flachen Flach-Witz um die Ecke. „Geht ein Cowboy zum Frisör. Verlässt den Laden nach einer halben Stunde wieder. Pony weg.“
Weitere Themen der 256. Podcast-Ausgabe: Die Auferstehung des FSV Mainz 05 gegen Heidenheim, der offenbar irreparable Knick in der Optik im Video-Keller und einen seltsam mausgrauen SC Freiburg, der in Leipzig keinmal auch nur in die Nähe einer Gefühlsregung des leicht entflammbaren Peter Gulacsi gekommen ist.
Präsentiert werden die Rückfallzieher von Toni Göpel, dem Intim-Kenner in den Bereichen Wohn - und Geschäftshäuser sowie Mehr-Familienhäuser. Göpel weiß mehr über alle möglichen taktischen Verrenkungen als Meigl und Guido zusammen.
Lob, Lob oder Lob: Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de